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ALD Vacuum Technologies GmbH ist weltweit führender Hersteller von vakuumtechnischen Anlagen im Bereich Metallurgie und Wärmebehandlung. ALD setzt Standards durch innovative Produkte, modernste Technik, umfassenden Service sowie höchste Flexibilität.

Branche
Anlagen-/Maschinenbau

 

Umsatz pro Jahr
160 Mio €

Anzahl Mitarbeiter
900 Mitarbeiter

 

Standorte
Standorte in 10 Ländern

“Mit clevercure vermeiden wir Systembrüche und reduzieren damit nicht wertschöpfende Aktivitäten auf ein Minimum.”

Albrecht Höfler
Vice President Procurement

11/2017 Projektstart

03/2018 Go Live (Bestellprozess)

05/2019 Start Workflows

05/2019 Start Anfrageprozess

Unser Weg zur durchgängigen Supply Chain

Die in Hanau bei Frankfurt ansässige ALD Vacuum Technologies GmbH hatte sich eine durchgängige digitale Supply Chain zum Ziel gesetzt. Lesen Sie im Interview mit Albrecht Höfler, Vice President Procurement von ALD, was andere Unternehmen aus seinen strategischen Überlegungen lernen können.

 

Herr Höfler, was war der Hauptgrund, ein Projekt zur durchgängigen digitalen Supply Chain zu starten? Was war und ist Ihre Vision in diesem Zusammenhang?

Unsere Vision von einer „digitalen Supply Chain“ soll Realität werden. Dies aber nicht zum Selbstzweck, sondern um die Effizienz der Einkaufsorganisation zu steigern. Es geht darum, Systembrüche, die die Fehlerquelle #1 in der Einkaufsorganisation wie in jeder anderen Organisationseinheit sind, zu vermeiden und administrative und somit nicht wertschöpfenden Aktivitäten auf ein Minimum zu reduzieren. Die Steigerung der Transparenz in Prozessen und bei Preisen sollte ebenfalls erreicht werden.

Was waren Ihre Schritte zur digitalen Supply Chain?

Der erste Schritt war eine umfassendere Nutzung von SAP-Funktionalitäten bei Bedarfsermittlung und Bestellspezifikationen als Ausgangspunkt zur systembruchfreien Interaktion und Integration mit unserem SRM-System von curecomp, damit nicht nur wenige große bzw. wichtige, sondern viele Lieferanten hinsichtlich aller Beschaffungsprozesse angebunden werden können. Gerade bei den kleineren Lieferanten war für uns entscheidend, dass das System für die Anwender bei den Lieferanten einfach und intuitiv zu bedienen ist. Mit dem „BANF-Cockpit“ von clevercure konnten wir damit einen durchgängigen „BANF-to-Pay“ Prozess implementieren.

Welche neuen Möglichkeiten haben sie sich intern und extern durch den Einsatz der Lösung clevercure geschaffen?

Neben der Effizienzsteigerung und Arbeitsentlastung durch die operative Anbindung der Lieferanten setzen wir auf strukturierte und standardisierte Workflows, die wir nun selbstständig - ohne Zuhilfenahme externer Berater - völlig frei und variable gestalten können. Damit bringen wir Transparenz in die internen Prozesse und werden – falls eine Aktion erforderlich oder terminlich fällig ist - automatisiert vom System erinnert. Nun können sich unsere Mitarbeiter um das Beschaffen kümmern und nicht um ihre „Verwaltung“. Mit diesen Workflows überwinden wir jetzt auch die Grenzen zwischen den internen und externen Teilnehmern an den jeweiligen Prozessen. Zur „Schonung“ der Lieferanten werden diese ausschließlich „Event bezogen“ aktiv in die jeweiligen Prozesse eingebunden. So haben diese externen Teilnehmer keinen Zusatzaufwand mit Anmeldung und Überwachung von allfälligen To-dos in einem Portal, was sehr gut angenommen wird.

Kontrolle und Übersicht der „digital suppy chain“ - wie läuft das jetzt bei ALD?

Steuerung und Kontrolle erfolgen heute bei ALD insbesondere über Dashboards, die sich die Anwender selbst gestalten können sowie ein aktives Meldewesen von clevercure an die jeweils zuständigen Einkäufer. So erreichen wir, dass die Anwender die jeweils für sie relevanten Informationen auf einen Blick verfügbar haben. Durch die Datenintegration über Systemgrenzen hinweg wurden Daten aus Fremdsystemen in diese Dashboards integriert, da es ja nicht Aufgabe der Einkäufer ist, die Daten mühsam zusammenzusuchen, sondern diese zu interpretieren.

Was waren die wichtigsten Faktoren für Ihre Entscheidung für die Lösung clevercure von curecomp

Wir wollten eine flexible Lösung, die es den Anwendern erlaubt, Prozesse, Workflow-Strukturen und auch Datenstrukturen selbstständig zu gestalten und bei Bedarf zu verändern, ohne dass immer externe Beratung erforderlich ist. Damit erreichen wir eine große Flexibilität bei Prozessänderungen bei gleichzeitiger Kontrolle unserer Kosten. Auch war es für uns als mittelständisches Unternehmen wichtig, einen zu uns passenden Partner zu wählen, mit dem man partnerschaftlich, zielorientiert und auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann, auszuwählen. Hier haben wir mit dem kompetente Team von curecomp sehr positiv Erfahrungen gemacht

Wie sieht Ihre Bilanz zur Erwartungshaltung und dem erreichten Ergebnis aus?

Seit einigen Monaten sind wir mit den ersten Modulen produktiv, mitten im Roll-out zu den Lieferanten und auch intern mit vielen Workflows deutlich besser organisiert und transparenter. Wir haben also erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Den Roll-out zu den Lieferanten wollen wir stark forcieren, um die sich daraus ergebende Effizienzsteigerung zeitnah nutzen zu können.

Was sind die nächsten Schritte auf Ihrem Weg zur "digital supply chain"?

Als nächste Module von clevercure stehen die Implementierung eines Katalogmodules im operativen Bereich sowie des Lieferantenbewertungsmoduls im strategischen Bereich an. Aus unserer Sicht ist die Digitalisierung der Supply Chain kein einmaliges Projekt, sondern ein modernerer Zugang entsprechend dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“.

Was können Sie anderen Firmen empfehlen, die ein ähnliches Vorhaben wie ALD umsetzen wollen?

Die inhaltliche Vorbereitung und Involvierung aller betroffenen Kolleginnen und Kollegen ist unerlässlich, um Akzeptanz und Erfolg eines solchen Projektes sicher zu stellen. Der Lösungspartner soll und muss eine Standardlösung bieten, die gleichzeitig Flexibilität für individuelle Prozessänderungen bietet, ohne dass Sie für jede Änderung eines Feldes oder zusätzlicher Datenstrukturen usw. zahlen müssen. Mit der Lösung clevercure von curecomp hatten wir den richtigen Partner für „Digital Supply Chain“ gefunden.

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