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Fronius International ist ein österreichisches Technologieunternehmen, das eigentümergeführt entscheidet. Mehr als 1.200 erteilte Patente verdeutlichen den innovativen Geist im Unternehmen für den Weltmarkt.

Umsatz pro Jahr
650 Mio €

Branche
Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladen

 

Mitarbeiter
4.000 Mitarbeiter

Standorte
28 Standorte weltweit

Exportanteil
> 90 %

 

“clevercure - die verlässliche Schweißnaht zwischen uns und unseren Lieferanten rund um den Globus.”

Herbert Mühlböck
COO Supply Chain Management

01/2003 Einführung clevercure

03/2003 Start VMI Prozess

08/2003 Start Gutschriftenprozess

09/2008 Start Katalogprozess

09/2009 Start Lieferavisoprozess

07/2012 Go Live in Tschechien

03/2016 Go Live in USA

01/2017 Start SRM strategisch

12/2017 Start Anfrageprozess

Wie Fronius von schnelleren
Bestellprozessen profitiert

 

Angefangen hat alles im Jahr 2003, als Fronius begonnen hat, die VMI Funktionalitäten von clevercure zu nutzen. Damals hatte Fronius < 150 Mio € an Gruppenumsatz und beschäftigte rund 1.200 Mitarbeiter. Mittlerweile beläuft sich der Jahresumsatz auf mehr als 650 Mio € und beschäftigt in der Gruppe über 4.000 Mitarbeiter.

Daraus hat sich eine intensive Zusammenarbeit entwickelt und über die Jahre hat Fronius zusätzliche Module von clevercure implementiert. 2016 haben Fronius und curecomp begonnen, die Anforderungen an ein strategisches SRM zu diskutieren.

Anlässlich der e-Lösungstage 2018 hat Herbert Mühlböck, COO Supply Chain Management von Fronius das nachfolgende Interview gegeben:

Was war der Hauptgrund, das SRM Projekt zu starten und was waren Ihre primären Erwartungshaltungen hinsichtlich zukünftiger Prozessoptimierungen?

Herbert Mühlböck: Die heutigen sich rasend schnell verändernden Rahmenbedingungen auf den globalen Beschaffungsmärkten sowie die steigende Komplexität von Lieferantennetzwerken stellten Fronius vor Herausforderungen in der Verwaltung und Visualisierung von lieferantenrelevanten Daten unter Berücksichtigung der gesamten Supply Chain. Um ausgehend von einer intern breit gefächerten Datenstruktur auf Basis einzelner Insellösungen bestmögliche Transparenz zu schaffen war die Implementierung einer Supplier Relationship Management Lösung der logische Schritt. Ein zentrales System zur Visualisierung von Lieferantendaten und Steuerungen von Prozessen im Fronius International Procurement inklusive höchstmöglicher Datentransparenz und sinnvoller Prozessautomatisierung war dabei die grundlegende Erwartung.

Welche wesentlichen Herausforderungen hatten Sie im Projekt zu meistern?

Grundlage für den Start in das Projekt war eine umfangreiche Konzeption der idealen Softwarelösung, die in weiterer Folge in ein Lastenheft mündete. Innerhalb der jeweiligen Einkaufsteams bei Fronius gab es dazu natürlich eine nicht enden wollende Fülle an Ideen und Anforderungen. Diese Inputs mit einem zentralen Lösungskonzept in Einklang zu bringen und in weiterer Folge mit curecomp als Umsetzungspartner abzustimmen und zu konkretisieren war eine der größten Herausforderungen.

Wie sieht Ihre Bilanz im Hinblick auf Ihre Erwartungshaltung und dem erreichten Ergebnis aus?

Seit Anfang 2017 sind wir nun mit der Supplier Relationship Management Lösung im Livebetrieb, wobei aktuell circa 60 Personen innerhalb des Fronius International Procurement aktiv mit dem Tool arbeiten. Vor allem ein durchgängiger Prozess zum Austausch der laufenden Lieferantenbewertungen mit unseren Lieferanten sowie das zentrale Dokumentenmanagement haben zu den erwarteten Effizienz- und Transparenzsteigerungen geführt. Darüber hinaus gibt uns das Feedback - sowohl intern als auch extern - recht, den richtigen Weg mit der Supplier Relationship Management Lösung eingeschlagen zu haben.

Was sind die wesentlichen Verbesserungen im Alltag, die Sie mit dem Supplier Relationship Management Projekt erreicht haben?

Die zentrale Möglichkeit zur Visualisierung sämtlicher relevanter Daten und Informationen ermöglicht es uns, eine bisher nicht dagewesene Transparenz einerseits auf der Ebene des einzelnen Lieferanten als auch innerhalb unserer gesamten Supply Chain zu schaffen. Die notwendigen Daten können vom SRM auf Knopfdruck zur Verfügung gestellt werden, was in der täglichen Arbeit eine rasche Datenbeschaffung und Analyse ermöglicht. Ebenso konnten wir Mithilfe des zentralen Dokumentenmanagements eine strukturierte Ablage von sämtlichen Kontrakten und sonstigen Dokumenten inklusive Terminverfolgung realisieren. Vor allem in der Vertragsverwaltung haben sich dadurch wesentliche Verbesserungen ergeben. Auch unsere Lieferanten profitieren durch diese geschaffene Datentransparenz und die dadurch mögliche lösungsorientierte Zusammenarbeit auf beiden Seiten. Der Einsatz von flexiblen und strukturierten Businessworkflows, die durch die Anwender selbst gestaltet werden können, führt zu weiterer Standardisierung, Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Abläufen.

Was würden Sie im Rückblick auf das fertige Projekt anders machen?

Aufgrund der vielen Ideen und inhaltlichen Anforderungen, die es vom Start weg zu SRM bei Fronius gab, bestand die Gefahr, sich in einem zu umfangreichen Konzept inhaltlich und zeitlich zu verlieren. Insbesondere in der operativen Umsetzung ergab dies einen oftmals kurzfristig schwer zu beherrschenden Workload. Die konkrete gemeinsame Projektplanung mit curecomp und die Aufteilung des Gesamtprojekts in einzelne Arbeitspakete und Projektphasen sind uns mit Fortdauer der Umsetzung immer besser gelungen. Daraus entstand der wichtigste Lerneffekt für zukünftige Vorhaben.

Was können Sie anderen Firmen empfehlen, die ein ähnliches Vorhaben wie Fronius umsetzen wollen?

Die inhaltliche Vorbereitung und Involvierung aller betroffenen Kolleginnen und Kollegen ist unerlässlich, um den Erfolg eines solchen Softwaretools sicherzustellen. Für Fronius heißt dies, aktuelle und zukünftig notwendige Funktionalitäten und Prozesse in kleinen, agilen Teams direkt mit den betroffenen Kollegen zu erarbeiten und in weiterer Folge umzusetzen. Der notwendige Change Prozess gelingt dadurch wesentlich besser.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Unsere kompetenten Mitarbeiter haben Antworten auf Ihre Fragen.

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