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Neuester Blogeintrag

VMI als effektives Werkzeug des Supply Chain Managements

Was ist VMI? Mit welchen Teilen kann VMI gemacht werden? Welche Vor- und Nachteile hat VMI? All das und mehr finden Sie in diesem Blogbeitrag!

Lukas, Consultant

Was ist VMI?

 

Vendor Managed Inventory (VMI) ist ein Werkzeug zur Verbesserung der Lieferperformance innerhalb der Supply Chain. Hierbei erhält der Lieferant in einem regelmäßigen Abstand aktualisierte Informationen über Bestands- bzw. Forecastdaten und wird in Verantwortung gerufen, über gewisse vordefinierte Artikel die Disposition zu übernehmen. Unter 3 verschiedenen Konzepten dieser Art der Beschaffung wird unterschieden:

 

  1. Continuous Replenishment (zu Deutsch „Kontinuierliche Warenversorgung“)
    In dieser Variante besucht der Lieferant in regelmäßigen Abständen den Kunden, um dort die Fehlbestände für die nächste Lieferung zu ermitteln und liefert gleichzeitig die beim letzten Besuch ermittelten Fehlbestände.
     
  2. Klassisches Vendor Managed Inventory (VMI)
    In der klassischen Form des VMI übermittelt der Kunde dem Lieferanten auf elektronischem Wege die Bedarfs-, Bestands- und Forecastdaten. Nach Definition von wichtigen Parametern wie Minimal- bzw. Maximalbestand oder aber auch die Losgröße und den Dispositionszeitraum, wird der Lieferant für ausgewählte Artikel in die Verantwortung gerufen die Disposition zu übernehmen.
     
  3. Consignment Inventory  (zu Deutsch „Konsignationslager)
    Das Konsignationslager ist ein Warenlager eines Lieferanten welches sich in der Nähe, jedoch meist direkt beim Kunden befindet. Die Ware welches das Lager beinhaltet, verbleibt Eigentum des Lieferanten, bis es der Kunde aus dem Lager entnimmt.

 

Unabhängig davon welche dieser 3 Arten man wählt, wird beim klassischen VMI neben dem Vorteil der automatisierten Versorgungssicherheit und der Prozesskostenersparnis für den Kunden, dem Lieferanten durch die Möglichkeit der Lieferzusammenfassung als auch durch die potenzielle Umsatzsteigerung ein wesentlicher Mehrwert generiert.

 

 

Mit welchen Teilen kann VMI gemacht werden?

 

Unabhängig von der Branche des Unternehmens wird VMI meist mit C-Teilen durchgeführt. Unter C-Teile versteht man Artikel mit geringem Wert, jedoch hoher Drehung (z.B.: Schrauben, Muttern etc.). Davon abgesehen kann VMI auch mit Artikel mit geringer Wiederbeschaffungszeit oder aber auch mit dahinterliegender vertraglicher Vereinbarung (beispielsweise Rahmenvertrag) gemacht werden.

 

 

Vor- und Nachteile auf einen Blick:

 

Vorteile

Nachteile

Auf Bedarfsschwankungen kann schneller reagiert werden

Schwierige Erfolgsmessung

Höherer Servicegrad bzw. Vermeidung von Out-of-Stock Situationen

Kann nicht bei allen Artikeln angewendet werden

Geringere Lagerbestände

 

Optimierung der Lieferungen des Lieferanten

 

Bedarfsvorschau erleichtert Produktionsplanung des Lieferanten

 

 

 

 

Denis

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Denis ist unser Infrastrukturminister. Er betreut unsere Serverinfrastruktur und kümmert sich um den sicheren Datenaustausch zwischen den Kundensystemen und clevercure.

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Joe ist unser Experte für eh (fast) alles. Seine Liebe sind die Konzeption und Umsetzung von Business-Workflows mit Hilfe der von ihm federführend entwickelten Workflow Engine.

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Lisa kümmert sich bei uns um alles was schön aussehen soll, online und offline.

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